Ihr Energie(steuer)rechtsexperte: Stefan Ulrich

Stefan Ulrich ist als Rechtsanwalt seit 2013 beratend für energieintensive Unternehmen in den Bereichen Compliance, Litigation und Energiekostenoptimierung tätig. Sein Beratungsfeld ist vielfältig und erstreckt sich dabei insbesondere vom Recht der Erneuerbaren Energien bis hin zum Energie- und Stromsteuerrecht, alles aus einer Hand. Er vertritt Unternehmen und Institutionen bei gerichtlichen und außergerichtlichen Streitigkeiten sowie Vertragsverhandlungen und -gestaltungen. Auch das operative energiewirtschaftliche Geschäft ist ihm nicht unbekannt. So zeigt er sich hier mit viel praktischer Erfahrung verantwortlich für das elektronische Antrags- und Meldewesen seiner energieintensiven Mandantschaft.

Sein Lebenslauf

Geboren in Würselen und aufgewachsen in Recklinghausen studierte Stefan Ulrich von 2004 bis 2010 Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Steuern und Finanzen an der Ruhr-Universität Bochum. Anschließend absolvierte er den juristischen Vorbereitungsdienst als Referendar am Landgericht Bochum mit Stationen in Köln und Speyer. Nach Beendigung des Referendariats mit dem Bestehen der zweiten juristischen Staatprüfung spezialisierte er sich weiter durch den erfolgreichen Abschluss eines Masterstudiengangs im Wirtschafts- und Steuerrecht, einen Fachanwaltslehrgang auf dem Gebiet des Steuerrechts sowie die IHK-Zertifizierung im Energie- und Stromsteuerecht. Nach mehr als sieben erfolgreichen Jahren als Rechtsanwalt für Energierecht und Verbrauchsteuern bei der WTS Steuerberatungsgesellschaft mbH in Düsseldorf schloss er sich 2021 als angestellter Rechtsanwalt der Zollkanzlei von Thomas Peterka in Hamburg an und agiert seitdem hauptsächlich von der in Düsseldorf neu gegründeten Niederlassung aus.

Seine Tätigkeitsschwerpunkte

  • Energierechtliche Gutachten und Stellungnahmen
  • EEG, Vorabprüfungen und Anträge zur BesAR im BAFA ELAN-K2 Portal
  • EEG, Eigenversorgungsmodelle bei Neu- und Bestandsanlagen
  • Energie- und Stromsteuerrecht, Steuerbefreiungen und -entlastungen
  • KWKG, KAV und StromNEV, Reduzierung von netzseitigen Umlagen
  • Nationaler Emissionshandel, BEHG und BECV
  • Elektronisches Antrags- und Meldewesen der Energiewirtschaft
  • Energiekostenoptimierung, Risiko- und Potenzialanalysen
  • Workshops und Inhouse-Schulungen

Neben seiner Beratungstätigkeit ist er als Redakteur für zahlreiche Onlinepublikationen aus seinem Beratungsfeld verantwortlich und doziert als Referent für Energierecht und Verbrauchsteuerrecht bei Seminaren, Webinaren und Inhouse-Schulungen.

Aktuelles

BEHG: Leitfaden zur BEHG-Carbon-Leakage-Verordnung (BECV) aktualisiert und neue Antragsformulare verfügbar

Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) hat ihren Leitfaden für das Antragsverfahren zur nachträglichen Anerkennung beihilfeberechtigter Sektoren nach der BEHG-Carbon-Leakage-Verordnung (BECV) aktualisiert und nun auch die entsprechenden Antragsformulare veröffentlicht.

BEHG: Zusätzliche Verkaufstermine im Rahmen des nationalen Emissionshandelssystems für Dezember 2021 und Verkaufskalender für 2022 veröffentlicht

Die European Energy Exchange AG (EEX) hat weitere Verkaufstermine für nationale CO2-Zertifikate festgesetzt. Damit wird der Verkaufskalender für das nationale Emissionshandelssystem (nEHS) für dieses Jahr um drei zusätzliche Termine erweitert.

BFH: Entlastungsberechtigter nach den §§ 9b und 10 StromStG bei Betriebsführungsverträgen

Der Bundesfinanzhof (BFH) ordnet die Entlastungsberechtigung im Rahmen der Anträge nach den §§ 9b und 10 StromStG weiterhin demjenigen zu, der die tatsächliche und unmittelbare Sachherrschaft über die jeweiligen Anlagen innehat und bestätigt damit letztlich die Auffassung der Zollverwaltung, die spätestens für Zeiträume ab dem 01. Januar 2018 auf den sog. Realakt abstellen möchte.

Unternehmen in Schwierigkeiten können weiterhin staatliche Beihilfen in Anspruch nehmen

Die pandemiebedingte temporäre Aussetzung der Regelungen zu Unternehmen in Schwierigkeiten für Beihilfetatbestände (z. B. §§ 9b, 10 StromStG, §§ 54, 55 EnergieStG) galt ursprünglich nur bis zum 30. Juni 2021. Sie ist nun bis zum 31. Dezember 2021 verlängert worden.