Ihr Zollexperte: Andreas Clouth

Andreas Clouth kennt als ehemaliger Betriebsprüfer sowohl die Abläufe in der Zollverwaltung als auch die der Unternehmen. Diese Kenntnisse konnte er nicht nur in der Beratung einbringen, sondern auch als Steuerreferent für indirekte Steuern bei einem international tätigen Energieversorgungsunternehmen.

Sein Lebenslauf

Geboren und aufgewachsen in Köln, begann er seine Ausbildung zum Zollinspektor im Jahr 2001 einige Kilometer rheinabwärts in Düsseldorf. Nach seinem Studium zum Diplom- Finanzwirt (FH) in Münster war er zunächst als Betriebsprüfer für Außenwirtschaftsrecht und Zölle tätig, später dann auch für Verbrauchsteuern. Nach rund 10 Jahren in der Zollverwaltung entschied er sich, die Seiten zu wechseln und schloss sich der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young an, wo er nach kurzer Zeit zum Manager und Prokuristen ernannt wurde. 2016 erfolgte dann der Wechsel zu einem international tätigen Energieversorgungskonzern, wo Andreas Clouth als Steuerreferent für (inter-)nationale Angelegenheiten auf dem Gebiet der indirekten Steuern zuständig war. 2018 wechselte er wieder zurück in die Beratung, wo er bei der WTS Steuerberatungsgesellschaft als Senior Manager und Prokurist Mandanten vorwiegend im Bereich der Energie- und Alkoholsteuer beraten hat, bevor er dann in 2021 als Angestellter zur Zollkanzlei Peterka wechselte.

Seine Tätigkeitsschwerpunkte

  • Strom- und Energiesteuerrecht, Steuerbefreiungen und -entlastungen
  • Zollrecht

Neben der Beratung im Zusammenhang mit der prozessualen Abläufen im Unternehmen liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit daneben auch auf der Datenanalyse von zoll- und verbrauchsteuerrechtlich relevanten Daten. Hierzu setzt er - wie auch die Zoll- und Finanzverwaltung- die Analysesoftware IDEA ein.

Aktuelles

FG Hamburg: Strom zur Stromerzeugung, begünstigungsfähige Neben- und Hilfsanlagen einer in Kraft-Wärme-Kopplung betriebenen Stromerzeugungseinheit nach § 12 Abs. 1 Nr. 1 StromStV

Mit Urteil vom 6. September 2021, 4 K 36/19, entschied das FG Hamburg zugunsten der Klägerin, dass der Gasverdichter, die sekundäre Gastrocknung und die Kühlkreispumpe des sekundären Kühlkreises der streitbefangenen Blockheizkraftwerke begünstigungsfähige Neben- und Hilfsanlagen einer Stromerzeugungseinheit im Sinne des § 12 Abs. 1 Nr. 1 StromStV seien und der Klägerin somit der volle Entlastungsanspruch nach § 12a StromStV diesbezüglich zustehe.

BEHG: Zusätzliche Verkaufstermine im Rahmen des nationalen Emissionshandelssystems für Dezember 2021 und Verkaufskalender für 2022 veröffentlicht

Die European Energy Exchange AG (EEX) hat weitere Verkaufstermine für nationale CO2-Zertifikate festgesetzt. Damit wird der Verkaufskalender für das nationale Emissionshandelssystem (nEHS) für dieses Jahr um drei zusätzliche Termine erweitert.

Siebte Verordnung zur Änderung von Verbrauchsteuerverordnungen

Die Verkündung der Siebten Verordnung zur Änderung von Verbrauchsteuerverordnungen (7. VStÄndV) erfolgte am 20. August 2021 im Bundesgesetzblatt.

BFH: Entlastungsberechtigter nach den §§ 9b und 10 StromStG bei Betriebsführungsverträgen

Der Bundesfinanzhof (BFH) ordnet die Entlastungsberechtigung im Rahmen der Anträge nach den §§ 9b und 10 StromStG weiterhin demjenigen zu, der die tatsächliche und unmittelbare Sachherrschaft über die jeweiligen Anlagen innehat und bestätigt damit letztlich die Auffassung der Zollverwaltung, die spätestens für Zeiträume ab dem 01. Januar 2018 auf den sog. Realakt abstellen möchte.