Aktuelles
Zollrecht
Zoll- und EUSt-Befreiung für Gegenstände zur Bekämpfung der Auswirkungen des COVID-19-Ausbruchs
Die Europäische Kommission hat beschlossen, dass Gegenstände, die zur Bekämpfung der Auswirkungen des COVID-19-Ausbruchs im Jahr 2020 benötigt werden, von Eingangsabgaben und Mehrwertsteuer (auch rückwirkend vom 30. Januar 2020) sofort befreit sind. Die Regelung soll vorerst bis zum 31. Juli 2020 gelten.
Corona: Europäische Kommission zu Zollrecht, Zollschulden und Sicherheiten
Die Europäische Kommission, hier die Generaldirektion Steuern und Zollunion (GD Taxud), hat nun endlich auch Hinweise auf ihrer Website zur Coronapandemie veröffentlicht, die die Einfuhrabwicklung von Waren aus Drittländern in die EU inkl. der Zollschuldentstehung und notwendigen Sicherheitsleistungen betreffen.
Veröffentlichung einer neuen Matrix zur Ursprungskumulierung seit 1. Dezember 2019
Die Europäische Kommission hat eine neue Matrix veröffentlicht, die den aktuellen Stand der diagonalen Kumulierung zu den Pan-Europa-Mittelmeer-Präferenzursprungsregeln bzw. der Ursprungsprotokolle wiedergibt, siehe Amtsblatt (EU) Nr. C 67 vom 2. März 2020, S. 2–10.
Generalanwalt am EuGH für Änderung der Person des Anmelders in Zollanmeldung
Der Generalanwalt Gerard Hogan am EuGH hat in der Sache C‑97/19 Pfeifer & Langen GmbH & Co. KG gegen Hauptzollamt Köln dem EuGH empfohlen, die Änderung einer Zollanmeldung nach der Überlassung der Waren auch hinsichtlich der Person des Anmelders zuzulassen.